Umweltproblem Smartphone

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Smartphones reparieren geht. Das zeigte unser Repair Café am 12. November in der Karlstraße 95. Viel zu viele Geräte landen frühzeitig auf dem Müll oder verschwinden in Schubladen.

Ein schwacher Akku oder ein gebrochenes Display – beides  sind Gründe, warum ein Smartphone häufig auf dem Müll landet oder in der Schublade verschwindet. Dabei gibt es Möglichkeiten, beides bei vielen gängigen Modellen selbst zu ersetzen. Dazu hatte Greenpeace am Samstag, den 12. November, einen deutschlandweiten Aktionstag veranstaltet: das Smartphone Repair Café. Wir waren im Zuge dessen zu Besuch im Braunschweiger Reparaturcafé in der Karlstraße 95, um dort Interessierte beim Reparieren ihres Smartphones zu unterstützen.

Für uns stand dabei an erster Stelle die Teilnehmer darin zu befähigen ihre Smartphones selbst zu reparieren und ein Verständnis dafür zu schaffen, aus welchen Gründen eine Reparatur einer Neuanschaffung vorgezogen werden sollte. Die Hauptproblematik ist nämlich, dass viele neue Geräte auf Kurzlebigkeit ausgelegt sind und statt repariert zu werden schnell auf dem Müll landen – leider ein typisches Merkmal unserer Wegwerfgesellschaft.

Doch der Erfolg gibt uns recht: 80 Prozent der Geräte konnten repariert werden, wobei in erster Linie gealterte Akkus ausgetauscht wurden. Die Teilnehmer waren positiv überrascht mit wie wenig Aufwand die Reparatur ihres Smartphones möglich war. Aufgrund des großen Interesses an der Veranstaltung  werden wir bald ein weiteres Repair Café für Smartphones anbieten.

Solltet ihr zuhause außerdem noch einen alten, nicht mehr funktionierenden Toaster haben, seid ihr im nächsten Reparaturcafé gut aufgehoben. Das Reparaturcafé Braunschweig findet regelmäßig jeden 2. Samstag ab 14 Uhr in der Karlstraße 95 und jeden 4. Samstag im Monat im Protohaus statt.

Wollt ihr euch zuhause ans Reparieren alter Elektronik-Geräte oder Smartphones wagen, findet ihr unter https://de.ifixit.com/ die notwendige Anleitung.