Wahlkompass Braunschweig: Umweltpolitik

Was Braunschweiger Spitzenkandidaten zu den wichtigsten Umweltthemen sagen

Themengebiet:
Umwelt & Wirtschaft
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Wahlkompass Braunschweig: Umweltpolitik
Das sagen die Braunschweiger Spitzenkandidaten zu den wichtigsten Themen unseres Planeten.

Braunschweig, 18. 09. 2017 – Zur anstehenden Bundestagswahl hat Greenpeace Braunschweig die Spitzenkandidaten von CDU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Grüne, FDP und AfD nach ihren Positionen zu wichtigen Umweltthemen befragt. Insgesamt 17 Fragen aus den Bereichen Energie und Klima, Mobilität, Landwirtschaft und Wirtschaft haben Kandidaten und Parteien beantwortet. Im heute veröffentlichten „Wahlkompass Braunschweig: Umweltpolitik“ sind diese übersichtlich gegenübergestellt, sodass sich Wählerinnen und Wähler ein Bild der umweltpolitischen Ansichten Braunschweiger Direktkandidaten machen können. „Energie‑, Agrar- und Verkehrspolitik stehen durch den Klimawandel vor enormen Herausforderungen“, sagt Dennis Zellmann, Mitglied der Braunschweiger Greenpeace Gruppe. „Wer in diesen Bereichen innovative, nachhaltige und zukunftsweisende Ideen hat, kann am Ende beim Wähler punkten.“

Klimawandel als zentrale Aufgabe

Weltweit entziehen extremeres Wetter und ein steigender Meeresspiegel immer mehr Menschen die Lebensgrundlage. Klimatische Veränderungen tragen dazu bei, dass Konflikte geschürt und eine zunehmende Zahl Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Die Begrenzung des Klimawandels ist daher sowohl von globalem Interesse, als auch eine nur international lösbare Herausforderung, zu der jedes Land seinen individuellen Beitrag leisten muss. Der Wahlkompass zeigt auf, wie die Kandidaten aus Braunschweig dieses Problem in der kommenden Legislaturperiode angehen möchten.

Zudem wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA und zuletzt Jefta in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Auch zu diesem Themenfeld haben die Kandidaten Stellung genommen, ebenso zum Bereich Entwicklungshilfe und zur Abschaffung klimaschädlicher Subventionen.

Teils deutliche Unterschiede zu Partei-Antworten auf Bundesebene

Bereits im August veröffentlichte Greenpeace Deutschland einen Wahlkompass, in dem die Positionen der Bundesparteien zu wichtigen Themen abgefragt wurden. Die Braunschweiger Direktkandidaten gaben dabei teils deutlich abweichende Antworten. Zum Beispiel wurden im Bereich Landwirtschaft und Tierschutz Ideen befürwortet, die von den Bundesparteien abgelehnt wurden.

Der Wahlkompass Braunschweig: Umweltpolitik ist im Internet unter http://www.braunschweig.greenpeace.de/artikel/wahlkompass-braunschweig abrufbar.
Der bundesweite Wahlkompass von Greenpeace Deutschland ist unter http://www.greenpeace.de/presse/publikationen/wahlkompass-2017 verfügbar.

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