Protest für giftfreie Mode

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Mit einer Aktion zum Thema Second Hand Kleidung haben Aktivisten von Greenpeace Braunschweig am Freitag, den 29. Juli, auf dem Platz der Deutschen Einheit für eine giftfreie Textilproduktion protestiert.

In Ländern wie China, Indonesien oder Bangladesch verschmutzt die Textilindustrie mit giftigen Abwässern die Flüsse. Millionen von Menschen haben als Folge dieser Verunreinigungen keine Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser. Seit mehreren Jahres kämpft Greenpeace mit der DETOX-Kampagne für saubere Kleidung. Das heißt: Giftige Chemikalien sollen aus den Herstellungsprozessen verbannt werden. Seitdem haben sich dutzende Textilhersteller zum Entgiften ihrer Produktion verpflichtet. Doch nicht nur die Hersteller von Kleidung sondern auch jeder einzelne kann mit seinem Konsumverhalten etwas bewirken. „Second Hand Kleidung wurde bereits produziert, gekauft und seitdem unzählige Male gewaschen“, sagt Alexander Siemon von Greenpeace Braunschweig. „Jedes gekaufte Second Hand Kleidungsstück spart die Produktion eines neuen Kleidungsstücks ein und schont so die Umwelt in den Herstellungsländern, aber auch die eigene Gesundheit – immerhin ist von den Giften aus der Produktion durch das häufige Waschen schon längst nichts mehr übrig.“

Um die Braunschweiger Bevölkerung auf das Thema aufmerksam zu machen, legten die Aktivisten den DETOX-Schriftzug der Kampagne auf den Platz der Deutschen Einheit und informierten über die Problematik sowie die Erfolge der Kampagne.

Und das kannst du tun:

  • Kaufe Second Hand Kleidung! Sie ist giftfrei und schont die Umwelt.
  • Informier dich, wie du sauber produzierte Kleidung erkennen kannst. Zum Beispiel mit dem Textilratgeber von Greenpeace.

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